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Damit die Tour nicht nur aus der anstrengenden Suche nach wilden Tieren besteht, habe ich einen kleinen Zwischenstopp auf einer Kaffeeplantage im zentralen Hochland gemacht, um zu erfahren wie der Kaffeeanbau aussieht und wie die Menschen davon leben.

Wer einmal eine Kaffeeplantage besucht und den harten und schlecht bezahlten Alltag der Kaffeebauern erlebt hat, der sieht das Getränk ganz sicher mit anderen Augen. Der kleine Familienbetrieb den ich mir angeschaut habe produziert neben Kaffee auch noch Pfeffer, Tee, Erdnüsse, Kautschuk und diverse Früchte um genügend Einkommen zu generieren.

In der Region wird fast ausschließlich die Sorte Robusta angebaut, da der Boden hier ideal für diese ist. Robusta Kaffee hat einen höheren Koffeingehalt als Arabica und die Pflanzen sind auch widerstandsfähiger. Der Kaffee wird hier übrigens meist aus kleinen Gläsern kalt mit Eisstücken getrunken. Die Farm die ich besucht habe ist etwa 10.000 qm groß und liefert etwa 6 Tonnen Ertrag im Jahr.

Fast alles hier ist Handarbeit und wie so eine Kaffeepflanze in die Erde kommt, das weiß ich jetzt auch. Da wurde mir kurzerhand eine Schaufel in die Hand gedrückt und wenigen Minuten später hatte ich meine erste Robusta in die Erde gepflanzt, ganz schön schweißtreibend bei über 35° in der Sonne. Hier wird keineswegs nur einfach ein Loch gemacht, es gilt zu beachten das ein entsprechendes Gefällte um die Pflanze ensteht so das die Pflanze nicht “ertrinkt” wenn es mal wieder heftig regnet. Zum Schluss wird der Boden um die Pflanze noch mit Zweigen belegt damit er nicht zu schnell austrocknet.

© Do Thi Thu Tra
© Do Thi Thu Tra

© Do Thi Thu Tra

Mit großem Aufwand wird in Buon Ma Thuot auch Forschung für die Ertragssteigerung betrieben. Dazu werden die Robusta Pflanzen in Handarbeit gekreuzt. Die Pflanzen werden dazu abgeschnitten eingekerbt und dann verbunden.

 

Im nächsten Bericht werde ich aus Da Nang und von der Suche nach den Rotschenkligen Kleideraffen auf Sơn Trà berichten.

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