Vietnam – Saigon – Der Briefeschreiber von Saigon

Nun habe ich Ihn doch noch getroffen, den Briefeschreiber von Saigon. Mit Stolz erzählte mir Herr Ngo an seinem Arbeitsplatz im Postamt von Saigon, das er schon im deutschen Fernsehen war und kramte sogleich den Bericht einer deutschen Zeitung heraus. Herr Ngo spricht übrigens Englisch und Französisch, er übersetzt alle möglichen Dokumente und schreibt auch Liebesbriefe.

Einfach nur Beeindruckend der fast 90 Jahre alte Herr, toll das ich Ihn noch treffen durfte.

 

Vietnam – Da Nang – Der red-shanked douc

Da Nang die viertgrößte Stadt Vietnams boomt, die Grundstückspreise steigen stark und das hat seinen Grund. Im Verhältnis zu Saigon ist es hier weit weniger hektisch, die Durchschnittstemperatur liegt bei 25°C und der Ozean mit kilometerlangen Stränden lädt zum verweilen ein.

© Do Thi Thu Tra

Am Strand lässt sich morgens ein toller Sonnenaufgang beobachten, wenn es denn nicht wolkig und neblig ist wie bei meinem Aufenthalt.

Früh morgens kommen die Fischer in ihren typischen Booten an Land, um ihren Fang an den Mann oder die Frau zu bringen, frischer kann man ihn nicht bekommen.

© Do Thi Thu Tra

Auch die Linh Ung Pagoda ist immer einen Besuch wert, nicht nur die riesigen Bonsais und die riesige Buddha Statue sind sehenswert, die gesamte Anlage ist einfach großartig.

Aber natürlich bin ich nicht zum Sightseeing angereist, sondern wegen des bedrohten Red Shanked Doug [Pygathrix nemaeus] oder auch rotschenkliger Kleideraffe. Gute Fotos von diesem wunderschönen Primaten zu machen gestaltet sich nicht einfach, denn der Son Tra Mountain ist nicht nur ziemlich groß, sondern auch ein nahezu undurchdringlicher Dschungel. Zum Glück haben die bunten Familien-Clans ihre Lieblingsplätze und ihre Lieblingsspeisen, hat man diese einmal gefunden sind die Chancen auf Fotos deutlich größer. Allerdings erzählten mir die einheimischen Fotografen, die im Gegensatz zu mir täglich am Berg unterwegs sein können, das sie Jahre für gutes Material benötigt hätten. Auch mir sind in der kurzen Zeit keine erstklassigen Fotos gelungen, aber das ist ansporn noch einmal hierher zurückzukommen und es erneut zu versuchen.

© Do Thi Thu Tra

© Do Thi Thu Tra

© Do Thi Thu Tra

 

In einigen Tagen folgt ein Bericht aus dem Cát Tiên Nationalpark

Vietnam – Yok Đôn – Der Dschungel ruft

Die erste Location die ich mir angeschaut habe ist der Yok Đôn Nationalpark. Um diese Jahreszeit sind im Park meist nur wenige Touristen unterwegs, oder wie in meinem Fall sogar gar keine. Der Park beherbergt mehr als 40 Arten von Säugetieren darunter den seltenen asiatischen Elefant, die Fischkatze und auch den Nebelparder außerdem mehr als 200 Vogelarten und atemberaubende 85 Schmetterlingsarten. Leider hat Yok Đôn massiv mit illegaler Rodung und auch mit Wilderei zu kämpfen. Die Ranger sind alle an der Waffe ausgebildet, führen diese aber nicht standardmäßig mit sich. Absolutes MUSS bei solchen Touren sind übrigens halbhohe Wanderschuhe und lange Kleidung, denn es gibt hier eine große Anzahl an verschiedenen Giftschlangen, recht giftige Ameisen und zudem gefühlt einhundert Trillionen Mosquitos, die unter anderem auch Malaria übertragen. Und letztere interessieren sich offenbar besonders für deutsches Blut…

Der Wald ist teilweise sehr dicht und mit den Augen schwer zu durchdringen. Die Tiere außerhalb der erlaubten Bereiche sind extrem scheu, denn sie bekommen kaum Menschen zu Gesicht. Das sind Bedingungen wie ich sie liebe, echte Herausforderungen eben.
Für eine erste Einschätzung der Gegebenheiten habe ich zwei der Ranger Stationen als Ausgangspunkte genutzt. Wie alle Menschen denen ich bisher im Land begegnet bin, sind die Ranger sehr freundlich und lustig auch wenn es noch keine gemeinsame Sprache gibt, denn sie sprechen kein Englisch und ich noch kein Vietnamesisch. Das Leben hier ist sehr einfach aber auch grandios wenn man die Natur betrachtet. Damit es den Rangern in Ihrer freien Zeit nicht langweilig wird, sind alle Stationen mit Solarstrom und z.B. Satellitenfernsehen ausgerüstet, riesige Wassertanks fangen das Regenwasser auf.

Gegessen wird hier was der Dschungel hergibt. Fisch, Pflanzen, Früchte und auch Fleisch allerdings keine wilden Tiere kommen auf den Teller. Eine Suppe aus Dschungelpflanzen hat man nicht alle Tage und wenn diese dann auch noch köstlich schmeckt ist der Tag gerettet

Normalerweise ist das betreten des Waldes ohne Guide nicht erlaubt und das ist für mich ein großer Nachteil, denn so kann ich nicht planen wie ich es gewohnt bin. Aber ich hoffe auf eine Ausnahmegenehmigung bei meinem nächsten Besuch.

Die Bedingungen haben sich als extrem schwierig erwiesen, aber ich glaube das die Chancen für Fotos der seltenen Katzen in der Trockenzeit, wenn nur sehr wenige natürliche Wasserstellen vorhanden sind, sehr gut sein könnten. Daher werde ich noch einmal für einen längeren Aufenthalt zurückkehren.

 

Im nächsten Artikel erzähle ich etwas über meinen Kurzbesuch auf einer Kaffeeplantage in der Region Buon Ma Thuot.

 

 

Vietnam – Saigon

Xin chào! Hier werde ich nun gelegentlich von meiner aktuellen Tour durch Vietnam berichten. Wie immer geht es um Naturfotografie und die schwierige, meist nicht von Erfolg gekrönte Suche nach seltenen wilden Katzen. Die erste Tour in ein für mich neues Land dient immer dem ausloten der Möglichkeiten und der Suche nach erfolgversprechenden Locations, die ich dann auf einer weiteren Reise nutze um zum Erfolg zu kommen.

Ausgangspunkt der Tour ist Saigon, welches man im Direktflug von Frankfurt in etwa 11 Stunden erreichen kann. Eine quirlige Stadt die scheinbar nie schläft. Es war unmöglich das Gewusel in den ersten beiden Tagen zu verstehen. Man benötigt z.B. einen Bus und schon steht man als “Neuling” vor dem ersten kleinen Problem. Die Haltestellen kann man zwar mit etwas Glück ausmachen, aber man fragt sich sogleichwann kommt denn nun der Bus?” Den Luxus eines aushängenden Fahrplans wie wir Europäer ihn gewohnt sind, nein, den gibt es hier so nicht. Und hat man einen der teilweise doch etwas in die Jahre gekommenen Busse erwischt, geht es sogleich in ein meist etwas längeres Abenteuer in den Stadtverkehr. Regeln scheinen nicht wirklich zu existieren. Hier gilt, jeder fährt wie und wo er will, aber alle passen irgendwie auf die anderen auf. Gerade als Fußgänger scheint mir Saigon nicht ganz ungefährlich zu sein, man muss seine Augen überall haben um die von allen Seiten herannahenden Motorroller zu erfassen. Das Überqueren einer größeren Straße zu den Stoßzeiten gleicht einer Mutprobe. Ach ja, Ampeln gibt es natürlich hier und da auch, nur sind die den Abertausenden Rollerfahrern herzlich egal. Die Luft in der Stadt ist übrigens so schlecht, das sich viele nur mit Schutzmaske nach draußen begeben.


In den wenigen ersten Tagen die mir in Saigon zur Verfügung standen, habe ich mich entschieden nur einige wenige Highlights anzuschauen. Dazu gehörte auch das Wasserpuppen-Theater “Múa Rối Nước“. Einfach nur großartig was die Studenten und Künstler dort vorführen.


Weitere Informationen findet man auch auf Wikipedia

Auch der Ben Thanh Market ist einen Besuch wert. Hier gibt es nahezu alles was man benötigt, wildes Gewusel und schlechte Luft inklusive. Wer sich in Vietnam nicht sicher ist ob er etwas kaufen möchte, sollte seinen Einkaufsbummel übrigens besser nicht am frühen Morgen beginnen, kann es doch passieren das man der erste Kunde in einem Laden ist und wenn dieser nichts einkauft bedeutet das für den Besitzer Unglück.

Den berühmten Briefschreiber Duong Van Ngo findet man im Hauptpostamt. Der über 80 Jahre alte Herr schreibt seit Jahrzehnten Briefe für seine Kundschaft. Jetzt tritt er ein wenig kürzer und ist nicht mehr so oft an seinem Arbeitsplatz zu finden, aber an den längst verdienten Ruhestand denkt er offenbar noch nicht. Leider war er bei meinem ersten Besuch nicht anwesend, aber ich werde ihn sicher noch treffen und die Fotos hier posten

Auch eine kleine Fahrt mit der Fähre über den Saigon kann ganz interessant sein, um die wachsende Skyline der Stadt anzuschauen. 

 

Im nächsten Bericht werde ich über meinen ersten Aufenthalt in der Wildnis erzählen, es lohnt sich also wieder hier hereinzuschauen.

Canon CPS streicht Support für einige Superteleobjektive

Kaum zu glauben ! Canon CPS hat einige Superteleobjektive wie z.B. das von mir genutzte EF500 4.0 L IS MKI ( also gar nicht so alt ! ) aus dem CPS Programm gestrichen. Da besteht offenbar die Hoffnung auf steigende Verkaufszahlen der neuen MK II Version.

Ich werde die Linse vermutlich gegen das angekündigte EF600 4.0 DO oder das EF400 4.0 DO austauschen. Die DO Linsen bieten durch ihr geringes Gewicht und die geringe Größe einen gewaltigen Vorteil für alle die oft mit dem Flugzeug auf Reisen sind.

Die Canon EOS 1DX MKII und was mir daran nicht gefällt

Gerade wenn man Naturfotografie betreibt und somit meist sehr schnell auf Ereignisse reagieren muss, kämpft man oft mit schlecht durchdachter Firmware der eigenen Kamera. Seit Jahren nutze ich die Spitzenmodelle aus der 1D Familie der Firma Canon, weil sie mich in Punkto Robustheit und Zuverlässigkeit einfach überzeugt haben und wie jeder Fotograf erwarte ich bei den extrem hohen Preisen für den Body ein perfektes Werkzeug. Auf meiner letzten Tour in den Himalaja hatte ich diesbezüglich so manchen Aufreger und ich möchte nicht versäumen diese hier zu erzählen. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen bei seiner Kaufentscheidung. Eigentlich ist die EOS 1DX MKII das perfekte Werkzeug für diese raue und extreme Umgebung und sie hat mich auch noch nie im Stich gelassen. Aber würde ich die Flüche, die ich auf über 4000 Metern im Nirgendwo bei -20° von mir gegeben habe weil mir elementarste Funktionen fehlten hier niederschreiben, würde ich vermutlich auf irgendeinem Index landen.

Hier nun die Hitliste meiner “Aufreger”

  • Das Laden einer auf der Speicherkarte abgespeicherten Konfiguration dauert mehrere Sekunden !
    Canon baut eine Highspeed Kamera die 14 Bilder pro Sekunde und 4K Videos mit 50FPs erstellen kann und dann muss ich wertvolle elend lange Sekunden warten, in denen mir z.B. mein Motiv weg läuft oder fliegt, um ein mühsam erstelltes Setup zu laden ? Als jemand der seit vielen Jahren beruflich und privat aktiv Hard- und Softwareentwicklung betreibt, fehlen mir da einigermaßen die Worte. Das ist nicht euer Ernst liebe Firma Canon – oder ? Das kann man in Sekundenbruchteilen erledigen, es sei denn die Hard- und Software wurde schlecht designed… Natürlich kann man alle Einstellungen manuell vornehmen, aber bei den immer komplexer werdenden Konfigurationsmöglichkeiten und Menü tiefen beansprucht dies weit aus mehr Zeit als man eigentlich “on Location” hat. Derartige Funktionen sind also mehr als nur Spielerei, allerdings nur wenn sie auch gut gemacht sind und dies ist hier eindeutig nicht der Fall. Die wenigen Custom-Setups speichern übrigens unverständlicherweise auch NICHT die kompletten Einstellungen der Kamera.
  • Kein kopieren der Setups zwischen den Speicherkarten möglich
    Nun soll es ja vorkommen, dass man eine Speicherkarte tatsächlich komplett mit Fotos und Filmen füllt und diese entsprechend austauschen muss. Das man damit auch die gespeicherten Setup Dateien die ja auf der Karte gespeichert sind mit entnimmt dürfte klar sein. Nun hat man eine neue Speicherkarte aber eben ohne seine Setups, aber Halt ! man hat ja seine Setups noch auf der zweiten Karte der CFast gespeichert. Man könnte ja denken, dass man einfach das Setup von der CFast Karte laden und es auf der neuen CF-Karte speichern könnte. Das ist auch möglich, dummerweise wird aber auch die ausgewählte “Hautpspeicherkarte” für Foto und Film mit gespeichert. Wenn man sein Setup auf der CFast Karte speichern möchte und nach dem laden dieses Setups auch die CFast Karte als Hauptkarte ausgewählt sein soll, weil es sich z.B. um eine Setup für das Filmen in 4K/50FPs handelt (und das geht eben nur mit der CFast Karte !), muss man dies so konfigurieren. Es ist also NICHT möglich auf der Compactflash Karte ein Setup zu speichern welches als Hauptspeicherkarte die CFast Karte ausgewählt hat, die Konfiguration wird immer auf die Karte gespeichert die als Hauptkarte ausgewählt ist ! Damit zerstört die Firma Canon ein schnelles umschalten zwischen Film und Foto ! Ich nutze z.B. die Compactflash-Karte ausschließlich zum fotografieren und die CFast Karte ausschließlich zum filmen, ein umschalten zwischen beiden Modi per gespeichertem Setup ist nicht möglich (es sei denn man kopiert diese umständlich erst auf einen PC), man muss nach dem laden der Konfig. von der Compactflash-Karte nochmal manuell zeitraubend eingreifen und CFast als Speicherort für das Filmen konfigurieren, sonst wird es ein sehr kurzer Film…
  • Movie Konfiguration nur sichtbar wenn die Kamera auch im Movie Mode ist
    Ein weiteres mir komplett unverständliches Ärgernis ! Will man Konfigurationen für das Filmen mit der Kamera vornehmen, so muss man die Kamera in den stromfressenden Moviemode bringen. D.h. der Spiegel wird hochgeklappt, der Sensor permanent ausgelesen und auf dem LCD Screen angezeigt, ein vollkommen überflüssiger Unsinn, der nichts, so rein gar nichts bringt, außer das er den Akku enleert und das ist vor allem an kalten Orten sehr sehr ärgerlich !
  • Nicht möglich eine Speicherkarte für das Fotografieren und die zweite für das Filmen vorab zu konfigurieren.
    Ja warum ist das eigentlich nicht möglich ? Eine für mich elementare Funktion die man einfach weggelassen hat. Da wird der Canon Vertreter nun konstatieren, dass die Kamera in erster Linie ein Foto und keine Filmkamera ist. Dann liebe Firma Canon hört doch auf genau dieses Feature besonders herauszustellen. Man bewirbt ein Kamera mit großartigen Foto UND Film Features und verkrüppelt dann einen Teil derart, dass er kaum sinnvoll nutzbar ist. Und mal im Ernst liebe Firma Canon – eure Chefetage glaubt doch nicht im ernst, das ein Fotograf der auch filmt sich für viele tausend Euro eine EOS 1DX MKII kauft um dann festzustellen “oh, filmen in 4K geht ja, ist aber extrem unpraktisch. Gut, dann kaufe ich mir doch noch für weitere tausende Euros eine EOS Cxxx Camera…” ? Ich sag Euch was der macht, der kauft einfach eine Kamera von einem Eurer Mitbewerber, die beides gleich gut kann.
  • Kein automatisches laden eines Movie Setups beim umschalten in den Movie Mode
    Wo wir gerade beim filmen sind – warum um alles in der Welt wurde diese simple aber extrem hilfreiche Funktion nicht implementiert ? Ich lege den Schalter auf Movie um, und die Kamera lädt automatisch ein voreingestelltes Setup für das Filmen. Es wäre so einfach den Nutzern der Kamera das Leben ein wenig einfacher zu gestalten…
  • Kein 4K Raw out
    Schon oft bemängelt und eigentlich auch ein Witz, einen 4K Raw Ausgang haben mittlerweile Kameras für einen Bruchteil des EOS 1DX MK II Preises. Das Argument andere Produktlinien schützen zu wollen funktioniert wie oben bereits genannt wohl kaum. Die Kosten für Speicher sind gerade beim Filmen nicht unerheblich, eine 512GB CFast Karte kostet derzeit etwa 800! € eine 512GB SSD Festplatte hingegen gerade mal 320€.

    Das Speicherproblem könnte man übrigens einfach lösen: Warum liebe Firma Canon baut Ihr nicht einfach anstelle der Kartenschächte für zwei Speicherkarten einen Steckplatz für eine mSATA Festplatte ein ? Einen kleinen Schritt in diese Richtung seid Ihr ja schon gegangen, das CFast Interface würde ja eine einfache Integration erlauben. Für 95% aller Fotografen würde dies bedeuten NIE MEHR mit verschiedenen Speicherkarten rumhantieren, denn die wenigsten verbrauchen 512GB Speicher oder mehr an einem Tag (na gut. außer den highspeed Posern die hunderte von Fotos in der Minute “rausrotzen” um dann hinterher zu schauen ob ein gutes dabei ist… ;-).
  • Nicht möglich die per Schalter an den Supertele-Objektiven möglichen Einstellungen an der Kamera einzustellen
    Ja, ich frage mich schon seit Jahren wer eigentlich im Feld an den Schaltern der Superteles rumfummelt ? Das ist nicht nur unpraktisch sondern verjagt u.U. auch das lebendige Motiv. Also falls da draußen jemand ist bitte melden ! 😉 Die Schalter sind für mich ein Relikt aus den 70ern und längst komplett überflüssig. Alle dort möglichen Einstellungen könnte man ohne Problem auch am Body per Menüeinstellung vornehmen. Positiver Nebeneffekt: Nichts ist in der Entwicklung so teuer und anfällig wie Mechanik, hier ließen sich gewaltige Kosten einsparen…
  • Joystick weckt die Kamera nicht mehr auf
    An früheren Modellen praktischerweise möglich, an der 1DX MK II nun einfach weggelassen, der Joystick weckt die Kamera nicht mehr auf  ! Und irgendwie kann man auch die Autofokuspunkte nicht mehr dort auswählen (letzteres kann ich nicht glauben, da muss ich mich nochmal mit dem Handbuch auseinandersetzen ) – WARUM ???
  • Touchscreen nur eingeschränkt nutzbar
    Ein Touchscreen ist u.U. etwas sehr praktisches und vor allem etwas lautloses, dummerweise sind die wenigsten Funktionen der Kamera per Touchscreen einstellbar. Diese Funktion wurde so beschnitten, dass man sie auch gleich hätte weglassen können.

Zeit für ein neues Abenteuer…

Auch wenn der Termin noch nicht endgültig feststeht, ist es an der Zeit mit der Planung zu beginnen.
Wohin es geht ? Das verrate ich an dieser Stelle noch nicht, aber der Kartenausschnitt gibt schon einen Anhaltspunkt. Wie immer geht es auch um Katzen, große Katzen und um bunte Kerlchen die sich meist in den Bäumen aufhalten…

Auge in Auge mit dem König des Himalaja

Es war ein großartiges Erlebnis. Nach vielen Jahren und unzähligen Versuchen ist es mir erstmals gelungen, einen wilden Schneeleoparden aus nächster Nähe zu fotografieren. Es war die längste und anstrengendste Reise die ich bisher unternommen habe, um die seltene und scheue Katze zu fotografieren.

Beim Tour-Start im Dezember 2016 waren die Bedingungen vor Ort alles andere als günstig, denn Schnee war nur sporadisch vorhanden. So habe ich die einwöchige Akklimatisierung dann in Leh der auf etwa 3500 Meter Höhe gelegenen Provinzhauptstadt des indischen Bundesstaates Jammu & Kaschmir ohne Schnee verbracht. Schon kurze Zeit nach meiner Ankunft auf dem “Kushok Bakula Rinpoche Flughafen meldete sich dann auch mein Körper mit den normalen und durch den plötzlichen Höhenunterschied begründeten “Alarmsignalen” wie z.B. Kopfschmerzen. Aus den vorangegangenen Reisen in die Region war mir diese Reaktion meines Körpers und wie dieser zu begegnen ist noch in guter Erinnerung. So habe ich dann “einen Gang zurückgeschaltet” und es sehr langsam angehen lassen. In den ersten Tagen habe ich gut drei Liter Wasser und Tee täglich zu mir genommen und nur kleine Ausflüge in der Stadt unternommen. So hat sich mein Körper dann auch recht schnell an die schon enorme Höhe angepasst. Natürlich konnte ich es kaum erwarten in die Wildnis und zu den Katzen aufzubrechen, doch eine gute Akklimatisierung stand zunächst an erster Stelle, denn es lagen ja fast vier Monate in noch größeren Höhen vor mir.

Provinzhauptstadt Leh im indischen Bundesstaat Jammu&Kaschmir
Dez’16 – Ein Blick auf den Marktplatz in Leh der auf etwa 3500m Höhe gelegen Provinzhauptstadt im indischen Bundesstaat Jammu & Kaschmir

Am Heiligabend 2016 war es dann soweit, ein Fahrer brachte mich in das erste von mir ausgewählte und fast einhundert Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernte Gebiet. Mit vierzig Kilogramm Ausrüstung, verteilt auf zwei Rucksäcke, stand ich vor der ersten großen Herausforderung. Die komplette Ausrüstung musste auf über 4000 Meter Höhe in die Berge geschafft werden und das von mir alleine also ohne Helfer. Es war ein kaum zu beschreibender erster Tag mit unglaublichen Anstrengungen. Jeder Weg musste zweimal zurückgelegt werden, denn ich konnte das enorme Gewicht der beiden Rucksäcke nicht auf einmal hoch in das Tal tragen. So habe ich mich dann Stück für Stück nach oben gearbeitet und jeweils einen Rucksack soweit die Kräfte reichten nach oben getragen, um dann den zweiten nachzuholen. Nach mehr als fünf Stunden hatte ich einen, auf den ersten Blick, geeigneten Standort für das Zelt gefunden und das erste Camp errichtet. Selten finden sich Standorte für das Zelt die eben sind und so hatte ich mit Gefälle und Steinen zu kämpfen. Aufgrund des gefrorenen Boden war es nicht möglich einen Ausgleich zu schaffen. So folgten dann viele schlaflose Nächte, denn ISO-Matte und Schlafsack wollten einfach nicht an ihrem Platz bleiben.

Dez’16 – Ein kleiner Blick aus dem Tal rund einhundert Höhenmeter unterhalb meines Zeltes

Sehr schnell kehrte die auf den vielen vorausgegangenen Reisen gewonnen Routine zurück. Gegen fünf Uhr morgens durch die Kamera das Umfeld beobachten um dann, wenn etwa gegen zehn Uhr mit etwas Glück die Sonne das Zelt erwärmte, kurz das Zelt zu verlassen um den Schlafsack zu trocknen und etwa zwei Liter Wasser von dem vorhandenen kleinen Rinnsal abzufüllen. Ich habe die Zeiten außerhalb des Zeltes bewusst sehr kurz gehalten, das Tal sollte für die wilden Tiere aussehen wie immer und so habe ich kaum mehr als dreißig Minuten täglich außerhalb des Zeltes verbracht.
Das Sichtfeld aus dem Zelt war bedingt durch die genutzte große Brennweite von 500mm und die kleine Öffnung im Zelt sehr klein. Ich hatte also ständig Angst, das die Katze sich im Umfeld des Zeltes bewegt, ich sie aber nicht würde sehen konnte. Es war ein sehr anstrengendes und schmerzhaftes Unterfangen, denn ich musste permanent mit verdrehtem Oberkörper im Zelt sitzen um durch den Sucher der Kamera schauen zu können.

Dez ’16 – Bei der sehr anstrengenden Arbeit

Ein erstes kleines Highlight konnte ich dann Ende Dezember 2016 erleben. Am späten Nachmittag als es schon fast zu dunkel war um ohne erhebliches Bildrauschen fotografieren zu können, hörte ich ein mir wohl bekanntes Geräusch. Steine rollten die Felswand herunter und es war kein einzelnes Tier sondern viele die da unterwegs waren. Sie kamen aus der Felswand herunter auf die kleine Ebene auf der ich mein Zelt aufgebaut hatte, um sich an den einzelnen noch vorhandenen Gräsern und Büschen zu versorgen. Ich konnte sie zunächst nicht sehen, aber es konnte sich nur um Ibexe handeln, eine bevorzugte Beute für Schneeleoparden. Nach wenigen Minuten hatte ich den ersten Sichtkontakt, mehrere der Paarhufer standen direkt vor meinem Zelt und schauten misstrauisch in meine Richtung. Sie hatten natürlich sofort erkannt das hier etwas nicht stimmte und nach kurzer Überlegung stießen sie dann auch die typischen Warnlaute aus, um kurz darauf fluchtartig das Tal hinunter zu rennen – ein grandioses Schauspiel…

Dez’16 – Ibexe in der Dämmerung direkt vor meinem Zelt, hier waren schon 25600 ISO notwendig

Gut eine Woche später im neuen Jahr angekommen, konnte ich dann einen weiteren und sehr wichtigen Erfolg verzeichnen. Bei einem kurzen Aufenthalt außerhalb des Zeltes konnte ich die ersten Spuren des Schneeleoparden unterhalb meines Zeltes erkennen. Ein aufregender und spannender Moment, ich hatte also das richtige Tal ausgesucht, die Katze war in der Nacht hier lang gelaufen. Nun galt es herauszufinden, ob und wann die Katze diesen Weg ein weiteres Mal nutzen würde und im entscheidenden Moment bereit zu sein. Um das Umfeld der Spuren besser einsehen zu können, entschloss ich mich die Position meines Zeltes zu verändern. Ein mitunter aufwendiges Unterfangen, denn das komplette Zelt muss hierzu ausgeräumt werden. Zu meinem Glück fiel auch zum ersten Mal länger anhaltend Schnee, ein großer Vorteil, denn so ließen sich Spuren der Tiere noch besser erkennen und verfolgen.

Jan’17 – Ein Schneeleopard war in der Nacht unterhalb meines Zeltes lang gelaufen

Die Temperaturen in der Nacht lagen bei bis zu -15° und damit deutlich über denen, die ich Jahre zuvor in dieser Jahreszeit erlebt hatte. Dies ist vermutlich eine Folge des überall voranschreitenden Klimawandels. Über Wochen in der Einsamkeit zu campen ohne Kontakt zu Menschen und mit weniger als 1000KCal an Nahrung täglich auszukommen ist nicht einfach, man verliert sehr schnell an Körpergewicht und auch die Kräfte lassen sehr schnell spürbar nach. So befindet sich der eigene Körper nahezu immer im Notbetrieb und beschränkt sich darauf auch nur die wichtigen Teile des Körpers warm zu halten.

Eine Tagesration, für Abwechslung sorgt man zum Beispiel durch mischen verschiedener Suppen
Ein tägliches Ritual, das filtern und desinfizieren des Bergwassers
Ein kleiner Rinnsal diente der Wasserversorgung

Nun hieß es warten, es war ein unglaublich zermürbendes warten auf den “König des Himalaja”. Würde die Katze noch einmal auftauchen? Oder war es etwa nur ein einmaliges kurzes Stelldichein im Tal? Die geplante Zeit in diesem Tal neigte sich dem Ende zu, bald würde ich für einen kurzen Aufenthalt in die Provinzhauptstadt zurückkehren um von dort nach zwei bis drei Tagen Aufenthalt in ein anderes Tal aufzubrechen. Die Katze ließ sich nicht sehen, keine Spuren oder Hinweise darauf, das sie sich noch hier aufhielt. Doch dann, als ich schon fast aufgegeben hatte und gedanklich bereits unter einer warmen Dusche in der Unterkunft in Leh stand passierte es, der König tauchte vor meinem Zelt auf. Am späten Nachmittag und gut zwanzig Meter vor meinem Zelt hielt er inne und schaute misstrauisch und argwöhnisch in meine Kameralinse. Mir stockte der Atem – regungslos starrte ich durch den Sucher und vergaß in der Aufregung fast den Auslöser zu betätigen. Gefühlt mehrere Minuten stand die Katze vor meinem Zelt und versuchte durch bewegen des Kopfes zu ergründen um was es sich da handelte und ob Gefahr drohte, um dann gemächlichen Schrittes zu dem kleinen Rinnsal an dem auch ich mich mit Wasser versorgte zu schreiten und ihren Durst zu stillen.

Es war ein unglaubliches Erlebnis, ein unglaubliches Glücksgefühl und eine grandiose Entschädigung für all die Anstrengungen.

Der König des Himalaja schaut mir in die Augen.
Der König stillt seinen Durst dort, wo auch ich mich mit Wasser versorgt habe

Nur noch ein weiteres Mal würde ich einen wilden Schneeleoparden nach mehr als 30 Tagen zermürbenden Wartens auf dieser Reise aus nächster Nähe zu sehen bekommen, um dann nach fast vier Monaten und mit fast fünfzehn Kilo weniger Körpergewicht den Rückflug nach Deutschland anzutreten.

Die Rückkehr zum König des Himalaja

Nun ist es endlich soweit, nach mehrmonatiger Planung werde ich für viele Monate in den Himalaja zurückkehren, um erneut zu versuchen die seltenen und scheuen Schneeleoparden zu finden. Ich habe verschiedene Routen in Höhenlagen zwischen 4300m und 5500m vorgeplant und werde eine Fläche von etwa 1000 km² erkunden.

In den letzten Monaten habe ich große Teile der Ausrüstung, die ich auf der letzten Tour genutzt habe durch neue ersetzt, entweder weil sie die extremen Bedingungen nicht überlebt hat, sich als unzureichend herausgestellt hat oder einfach weil es in der Zwischenzeit bessere Materialen gibt. Ich habe ein leichteres Zelt und einen deutlich leistungsfähigeren Schlafsack mit hydrophoben Daunen angeschafft, denn feuchte und damit kaum isolierende Daunen im Schlafsack waren ein sehr großes Problem auf meiner letzten Tour. Ob die Behandlung der Daunen mit einem Wachs ein wirklicher Vorteil ist, werde ich erst in einigen Wochen wissen. Auch meine Kleidung werde ich verändern, denn hatte ich bei meiner letzten Tour noch auf synthetische Fasern gesetzt, werde ich diesmal weitgehend auf die Natur setzen und in der ersten und zweiten Lage Produkte aus Merinowolle einsetzen.

Kleidung und Campingausrüstung
Kleidung, Zelt und weitere Campingausrüstung

Zwei größere und wasserdichte Rucksäcke komplettieren die Ausrüstung. Der kleinere Rucksack wird zum einen die komplette Fotoausrüstung aufnehmen und als Handgepäck für die Flüge dienen und zum anderen vor Ort für die Erkundung der Locations genutzt, denn der Hauptrucksack wird immer im Zelt bleiben.

Neue Rucksäcke
Die beiden wasserdichten Rucksäcke

Die größte Schwierigkeit wird, wie auch schon bei der letzten Tour, die richtige Zusammenstellung der Nahrungsmittel sein. Ich habe versucht einen besseren Mix aus Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen als ich ihn auf meiner letzten Tour hatte zusammenzustellen. Es wird aber wieder unmöglich sein meinen Körper voll zu versorgen, denn ich werde wieder allein und ohne Helfer unterwegs sein. Ich kann also nur das mitnehmen, was ich allein tragen kann und dies bedeutet dann das etwa 8 KG Nahrungsmittel für mehrere Monate ausreichen müssen.

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Die kompletten Nahrungsmittel für die Tour

Die Kameraausrüstung ist natürlich ein zentraler Punkt. Ich werde mit drei verschiedenen Kameras reisen, eine leistungsfähige professionelle DSLR dient als Hauptkamera für das Fotografieren und das Filmen. Eine spiegellose Kamera und eine Actioncam werde ich für alle making-of’s und zur Dokumentation der Tour einsetzen. Nachdem ich ein Stativ auf meiner letzten Tour schmerzlich vermisst habe, werde ich diesmal ein leichtes Carbon Reisestativ mit im Rucksack haben, denn es ist unglaublich anstrengend eine schwere Kamera mit einer fast 4kg schweren lichtstarken Linse für einen längeren Zeitraum in diesen Höhenlagen zu halten.

Die Kameraausrüstung
Teile der Kameraausrüstung

Während der Tour werde ich leider keine Updates hier posten können, denn ich werde keine permanente Kommunikationsmöglichkeit haben. Aber es lohnt sich im April 2017 wieder reinzuschauen ! 

Eine Audience beim König des Himalaja

Nach gut sechsmonatiger Vorbereitung habe ich für mehrere Monate den Himalaja bereist um Schneeleoparden zu fotografieren. Ich war bewusst alleine und ohne Helfer unterwegs, denn jedes zusätzliche Geräusch oder auch zusätzlicher Geruch, wird von den Katzen wahrgenommen und verschlechtert die Chancen auf eine Begegnung. Im Gegensatz zum Sommer ist die Landschaft im Winter sehr karg, aber nicht minder schön – kalt war es natürlich auch, aber das ist letztendlich nur eine Frage der richtigen Ausrüstung. Es ist immer wieder erstaunlich, unter welchen Bedingungen Tiere überleben können.

Der Himalaja
[@4300m -15°] Karg und doch atemberaubend schön – der Himalaja
Das Zelt habe ich immer so aufgestellt, dass mindestens eine Seite von einem großen Felsen o.ä. geschützt war und der Blick aus dem Zelt in eines der Seitentäler möglich war. So konnte ich dann bei Bedarf aus dem Zelt fotografieren. Dies ist vor allem am späten Abend und am frühen morgen sehr praktisch, denn dann durchstreifen die Katzen oft ihr Revier. Aus Gewichtsgründen habe ich auf ein Stativ verzichtet und teile der Ausrüstung genutzt um die schweren Linsen zu stabilisieren.

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Die Ausrüstung musste als Stativ herhalten

Jeden Tag extreme Anstrengungen und nur kleine Mahlzeiten haben meinen Körper ganz schön an seine Grenzen gebracht. Das ich meinen Kalorienbedarf nicht würde decken können, war von vorneherein klar, denn dazu hätte ich doppelt so viel und auch andere Lebensmittel mitnehmen müssen, was aus Gewichtsgründen nicht möglich war. Es ging also nur darum den eigenen Körper mehrere Monate auf “Sparflamme” in Betrieb zu halten. Als Energielieferant habe ich teilweise auch Schokolade genutzt, ein nicht zu unterschätzender Begleiter… 

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Eine Tagesration…

Selbst simple Dinge wie kochen wurden zu einer Herausforderung, denn aufgrund von Schneemangel war Wasser nur in einem winzigen Rinnsal vorhanden. Dann lernt man simple Plastikbeutel zu schätzen, denn ohne diese hätte ich das Wasser kaum auffangen können. Gegenüber Schnee hatte dies aber den Vorteil, das ich wesentlich wesentlich weniger Brennstoff benötigte. Auch das Entzünden des Kochers gestaltete sich aufgrund der Höhe und der Kälte als teilweise sehr schwierig. Den Brennstoffbedarf hatte ich übrigens, wie alles andere auch, “Pi mal Daumen” abgeschätzt. Das kann natürlich auch ins Auge gehen, denn man kann nicht “mal eben” Nachschub organisieren. 

Als Wasserversorgung diente ein winziger Rinnsal
Als Wasserversorgung diente ein winziger Rinnsal

Man könnte denken das es langweilig werden müsste, über Wochen alleine in einem Tal oder besser gesagt im “Nichts” zu hocken, aber dem ist nicht so – ganz im Gegenteil – es waren unglaublich spannende Monate. Ich habe täglich alle erreichbaren Gebiete rund um mein Camp nach Spuren der Katzen abgesucht und dabei viele anstrengende Kilometer mit schwerer Ausrüstung zurückgelegt, alles in der Hoffnung den “König des Himalaja” vor die Linse zu bekommen….

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Stundenlanges absuchen der Felswände bestimmte den Tagesablauf

Prinzipiell muss man sagen, dass es ein großer Erfolg ist, überhaupt eine der seltenen Katzen zu finden. Nicht nur das diese extrem selten und scheu sind, für ein ungeübtes Auge ist es nahezu unmöglich die Katzen in den Felswänden zu erspähen. Es ist ein unglaubliches Glücksgefühl wenn es nach all den Anstrengungen dann zu einer Begegnung kommt. Und ich hatte dieses unglaubliche Glück, ich durfte gleich eine ganze Familie von Schneeleoparden mit 4 ( VIER ! ) Mitgliedern beobachten. Ein unvergesslicher und atemberaubender Anblick, der mich für die unglaublichen Anstrengungen mehr als entschädigt hat.

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Die Königin des Himalaja hält Hof
Schneeleopard
Wer hat hier wen zuerst gesehen ?
Schneeleopard
Es ist unmöglich den Schneeleoparden zu entgehen

Bald werde ich noch einmal alleine für mehrere Monate in die Region aufbrechen und dann vielleicht auch einen kleinen Film drehen…